Schulgebäude und -gelände

Unsere Schule liegt in Fußnähe zum Bahnhof und zur Innenstadt. Das jetzige Gebäude auf dem Hoptbühl neben Landratsamt und Landeszentralbank wurde 1972 bezogen. Das neue Gymnasium wurde von der Stadt Villingen erbaut, da das bisherige Gymnasium Villingen nicht mehr groß genug war für alle Villinger Gymnasiasten.

Von September 2003 bis Juli 2005 wurde unser Schulgebäude umfassend saniert und in den heutigen Zustand gebracht. Wir haben ein lernfreundliches helles und modernes Gebäude und ein Schulgelände, das Lernort ist und Raum für Bewegung bietet.

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Viel Platz, viel Grün - das GaH aus der Vogelperspektive

Unser Motto: Gemeinsam besser lernen

So wird es lebendig:

Um unseren neuen 5.Klässlern das Ankommen bei uns zu erleichtern, arbeiten die Klassenlehrer gemeinsam im Team. Wir üben kooperative Lernformen systematisch ein, führen gemeinsam Projekte durch und arbeiten in den Klassenlehrerstunden an der Klassengemeinschaft. Eine gezielt dafür eingesetzte Pool-Stunde gibt den Klassenlehrern Zeit für individuelle Lernbegleitungsgespräche mit Schüler/innen und Eltern. Wir entwickeln eine tragfähige Erziehungspartnerschaft zwischen Schule und Eltern und gestalten Schule im Dialog mit einer starken Elternvertretung und SMV. Für unser Lehrerkollegium gehören die Zusammenarbeit und die Pflege der Gemeinschaft zum Selbstverständnis. Projekte und Unternehmungen sind bei uns mehr als die Summe von Einzelinitiativen.

Wir gestalten im offenen Ganztag und im AG-Bereich gemeinsam mit Schülern attraktive wechselnde Angebote. Gut ausgebildete Schüler sind als Schulsanitäter in Bereitschaft. Gemeinsame Unternehmungen außer Haus gehören selbstverständlich auch dazu, wie z.B. Schullandheime, Studienfahrten, Fachexkursionen und Schüleraustauschfahrten.

Beim Leben und Arbeiten in Gemeinschaft entstehen unweigerlich Konflikte. Wir überlassen die Lösung nicht dem Zufall, sondern haben feste Strukturen, um ihnen zu begegnen. Die Beratungslehrerin, der Schulsozialarbeiter und die Schülerstreitschlichter stehen den Beteiligten zur Seite.

Kooperationen mit Schulen im Ausland wie auch mit Betrieben und Institutionen vor Ort bereichern unseren Schulalltag und erweitern das Spektrum unseres Bildungsangebots.

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Gemeinsames Lernen am GaH

Unser Bildungsangebot

Unser ursprünglich rein mathematisch-naturwissenschaftliches Gymnasium ist heute ein breit aufgestelltes allgemeinbildendes Gymnasium mit vielen Wahlmöglichkeiten. Die Förderung fachlicher, methodischer, sozialer und personaler Kompetenzen ist ein durchgängiges Prinzip unserer Bildung im Unterricht und darüber hinaus.

Es gibt in Klasse 5 gezielte, an den Fachunterricht angebundene Fördermaßnahmen in den Kernfächern Deutsch, Englisch und Mathematik.

Auch für die zweite Fremdsprache stehen in der Klassenstufe 6 und in der Klassenstufe 8 zusätzliche Lehrerstunden für Förder- und Differenzierungsmaßnahmen zur Verfügung.

Als Ergänzung zur 1. Fremdsprache Englisch besteht für die 2. Fremdsprache ab Klasse 6 die Wahlmöglichkeit zwischen Französisch und Latein. Für das Profilfach ab Klasse 8 kann je nach Begabung und Interesse zwischen den Fächern Bildende Kunst, Naturwissenschaft und Technik und Italienisch gewählt werden.

Weitere wechselnde Sprachangebote, wie zum Beispiel derzeit eine Russisch-AG, bieten wir im AG-Bereich an. Langjährige Schulpartnerschaften mit Schulen im Ausland ergänzen die Sprachangebote. Unseren Ganztagsbereich sehen wir als Ergänzung zu den unterrichtlichen Angeboten. Die Hausaufgabenbetreuung in kleinen, klassenbezogenen Gruppen ist Teil unseres Förderkonzeptes.

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Profilfach Naturwissenschaft und Technik

Für eine durch Naturwissenschaft und Technik geprägte Welt ist naturwissenschaftliches Denken und Arbeiten ein wesentlicher Bestandteil einer zeitgemäßen Bildung.

Warum ist eine römische Bogenbrücke auch nach 2000 Jahren noch stabil? Wie funktioniert ein Verbrennungsmotor? Wie wird eine Ampelschaltung programmiert? Wie plane ich eine wissenschaftliche Testreihe? Dies erfahren unsere Schülerinnen und Schüler im Rahmen von vorwiegend projektorientiertem Unterricht, bei Langzeitbeobachtungen und beim Anfertigen einer Jahresarbeit.

Im vierstündigen Hauptfach Naturwissenschaft und Technik (NwT) erweitern sie ab Klasse 8 ihre in den naturwissenschaftlichen Basisfächern erworbenen Kenntnisse und Fertigkeiten.

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Tüfteln ausdrücklich erlaubt - Arbeiten im NwT-Profil

Profilfach Italienisch

Italien ist nicht nur eines der beliebtesten Urlaubsziele, sondern auch einer der wichtigsten Wirtschaftspartner Deutschlands und vor allem Baden-Württembergs. „Das Land, wo die Zitronen blühen“, das nicht nur Goethes Sehnsucht nach dem Süden beflügelte, ist seit langer Zeit historisch und kulturell mit dem deutschen Kulturkreis verbunden und spielt in Europa eine zentrale Rolle. Es verbindet Tradition und Moderne auf einzigartige Weise. Unser Italienisch-Profil bietet einen Zugang zur Sprache und Kultur dieses Landes, jenseits von Klischees, unter Benutzung eines altersgerechten Lehrwerks, das sowohl den Alltag italienischer Jugendlicher darstellt als auch Informationen zu Traditionen und Lebensweise gibt.

Das Italienisch-Profil führt in drei Jahren zu soliden Grundkenntnissen und in fünf Jahren zu überzeugender mündlicher und schriftlicher Sprachkompetenz. Konkret bedeutet das drei bzw. fünf Jahre lang vier Wochenstunden Italienisch als Hauptfach inklusive Schüleraustausch in Klasse 10 mit dem Liceo Corradini in Thiene bei Vicenza.

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Ein Schüleraustausch gehört selbstverständlich dazu.

Profilfach Bildende Kunst

Das Profilfach Bildende Kunst strebt einen ganzheitlichen Unterricht an, der die Eigenständigkeit und Kreativität der Schülerinnen und Schüler stärkt. Er fördert die Vorstellungs- und Ausdrucksfähigkeiten und schließt eigene Erfahrungswelten ein. Seit dem Schuljahr 2001/02 bietet das Gymnasium am Hoptbühl verstärkten Kunstunterricht an. Dieser gliedert sich organisatorisch in drei Abschnitte.

In den Klassen 5 bis 7 können die Schüler/innen ein Vorprofil mit mindestens drei Wochenstunden wählen. Von Klasse 8 bis 10 wird das Profilfach Bildende Kunst zum vierstündigen Hauptfach. In der Kursstufe kann Kunst als 4-stündiges Fach weiter belegt werden.

Inhaltlich ergänzen sich im Profilfach Bildende Kunst Praxis und Theorie stärker als dies im regulären Kunstunterricht möglich ist. Die Schüler/innen arbeiten überwiegend projektorientiert und prozesshaft. Zusätzliche Bedeutung erhält die Fähigkeit zu analysieren. Dabei steht die praktische Arbeit weiterhin im Mittelpunkt. Malerei, Grafik und Plastik werden ergänzt durch Architektur, Design und moderne Medien wie digitale Fotografie und Video. Kunstgeschichte und die Betrachtung moderner Kunst und Medien bilden das theoretische Rüstzeug.

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Kunst im Fokus


Medienbildung

Eine durchgängige Medienbildung und Schulung im Umgang mit informationstechnischen Geräten und Software ist uns ein großes Anliegen. An unserer Schule steht eine große Anzahl von Computerarbeitsplätzen zur Verfügung: In unseren zwei großen Computerräumen, an den Laptops der Fachschaften NWT und Bildende Kunst und im Schülerarbeitsraum, in dem Schüler mit Zugangschip individuell arbeiten können. Fachräume und Klassenräume sind mit modernen Geräten ausgestattet, die den konsequenten Einsatz moderner Medien für Unterrichtszwecke ermöglichen. Wir sind dabei, diese Ausstattung weiter auszubauen.

Kompetente Netzwerkbetreuer aus dem Kollegium sorgen dafür, dass die Medien-Ausstattung zuverlässig genutzt werden kann. Von ihnen ausgebildete Schüler-Medienassistenten unterstützen in jeder Klasse die Lehrerinnen und Lehrer bei der Bedienung der Geräte. Die Medienbildung hat einen festen Ort in unserem Bildungsangebot. Sie ist zum Teil in den Fachunterricht integriert. Darüber hinaus investieren wir in diesen Bereich zusätzliche Stunden aus dem Stundenpool. Diese bauen während einer Schullaufbahn an unserer Schule sinnvoll aufeinander auf.

Neben dem alltäglichen Einsatz von und der Auseinandersezung mit Medien im Unterricht haben wir folgende Punkte festgeschrieben:

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Lernen mit neuen Medien

Sozial- und Präventionscurriculum

Prävention, d.h. die Entwicklung von personalen und sozialen Kompetenzen sowie einer positiven Grundhaltung zum Leben (Resilienz) und deren Förderung, zieht sich wie ein roter Faden durch die schulische Laufbahn an unserer Schule und ist in allen Klassenstufen fest verankert.

Klasse 5 und 6

In den Klassen 5 und 6 wird die Entwicklung personaler und sozialer Kompetenzen vor allem in den Klassenlehrerstunden gefördert. Dazu kommt ein dreitägiges Sozial- und Anti-Mobbing-Training, um die Schüler für die Belange ihrer Mitschüler zu sensibilisieren. Wie man sicher an die Schule kommt, wird in einem weiteren Training vertieft. Bereits in der Unterstufe werden unsere Schüler über mögliche Gefahren im Internet und Cybermobbing informiert.

Klasse 7 und 8

In den Klassen 7 bis 8 stehen vor allem gesundheitliche Themenbereiche auf der Präventionsagenda. In den Unterrichtseinheiten verschiedener Fächer wird das Thema Sucht mit seinen vielen Facetten aufgegriffen und mit einem Besuch der Fachstelle Sucht bzw. dem Vortrag einer Polizistin weiter vertieft. Über Medienkonsum bzw. –sucht und weiterführend zu Cybermobbing werden unsere Schüler auch informiert. Auch wollen wir einen aufgeklärten und gesunden Umgang mit Sexualität fördern, um unsere Schüler vor etwaigen negativen Auswirkungen zu schützen.

Klasse 9 und 10

In den 9. Klassen geraten die Themen  Essstörungen und illegale Drogen erneut in den Fokus, wozu externe Experten eingeladen sind. Ein Workshop zur Gewaltprävention und Zivilcourage rundet unser Sozialtraining ab. In der 10 Klasse wird eine gesunde Lebensführung im Hinblick auf „Lifestyle-Pillen“ thematisiert.

Auch wenn keine expliziten Workshops oder andere Veranstaltungen in der Kursstufe stattfinden, werden unsere Oberstufenschüler auch weiterhin in der Entwicklung ihrer personalen und sozialen Kompetenzen gefördert – sei es z.B. durch die verschiedenen Studienfahrten oder ihr Mitwirken in eigenverantwortlichen Gremien.


Schwerpunkte im außerunterrichtlichen Bereich

  • Theater – jährliche Aufführungen mit viel Liebe zum Detail
  • Schulchor – jährliche Auftritte beim Adventskonzert und im Sommer-Musical
  • Schulband GrooveConvention – überall dabei, wo fetzige Musik Laune macht
  • Bläsergruppe in Klasse 5 und 6 – verzahnt mit dem Musikunterricht
  • Rund um die „Kunst der richtigen Worte“: Vorlesewettbewerb, Schreibwettbewerb „Bunte Feder“, „Jugend debattiert“, Schülerzeitung „Peiler“
  • Regelmäßige Wettbewerbsteilnahmen in Mathematik, Geographie und Wirtschaft
  • Regelmäßige Präventionsveranstaltungen wie z.B. Theateraufführungen oder Workshops
  • Öko- und Imker-AG – Hautnahes Erleben von biologischen Zusammenhängen und Nachhaltigkeit
  • Gemeinsame Projekte mit „Refugio“ – Kontakt mit anderen Kulturkreisen und persönliche Begegnungen
  • Jährliche „Mango-Bestellaktionktion“ – Unterstützung von Bildungsprojekten in Burkina Faso
  • Viele weitere Angebote vom Schulsanitätsdienst über die Schülerstreitschlichter, von der Roboter-AG bis zur offenen Turnhalle

Schulpartnerschaften und Kooperationen

  • Mit Schulen im Ausland in Frankreich, Italien, Polen, Russland und den USA
  • Mit städtischen Kulturträgern wie der Stadtbücherei, dem Franziskaner-Museum, dem Theater am Turm, der Musikakademie und der Stadtmusik
  • Mit den Villinger Nachbargymnasien im Bereich der Kursstufe und der ergänzenden Angebote
  • Mit der benachbarten Christy-Brown-Schule für Körperbehinderte
  • Mit Hochschulen in der direkten Umgebung und auch weiter entfernt (z. B. für ein Bücherprojekt mit der Hochschule Furtwangen)
  • Mit Banken und Betrieben in der näheren Umgebung(z. B. PM DM und der BEK) im Rahmen der Studien- und Berufsorientierung und für gemeinsame Projekte, z. B. im Fach NwT
  • Mit der Agentur für Arbeit
  • Mit Refugio e. V. Villingen, dem Eine-Welt-Laden Villingen e. V. und dem Hilfsfond für Burkina Faso Westafrika e. V.
  • Mit jedem, der sich als Partner für ein Projekt anbietet oder finden lässt
  • Vielfach bei all dem unterstützt uns unser Förderverein: Freunde des Gymnasiums am Hoptbühl e. V.