FAQ - Das Wichtigste in Kürze.

Anmeldung für das Schuljahr 2022/23

Sie können Ihr Kind vom 07. und 10. März 2021 an unserem Gymnasium anmelden. Alle Informationen und Dokumente zur Anmeldung erhalten Sie hier

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FAQ

Da die drei Villinger Gymnasien in der Kursstufe Kooperationskurse anbieten, kann ihr Kind alle Leistungsfächer wählen, die an den drei Schulen angeboten werden. 

Derzeit haben wir ca. 600 Schülerinnen und Schüler. In den meisten Jahrgängen gibt es drei Parallelklassen. In einem Jahrgang derzeit vier. Die Klassen sind meist um die 25 Schülerinnen und Schüler stark, mehr als 28 sind derzeit in keiner Klasse. Der Klassenteiler am Gymnasium beträgt 30.

Die Klassenbildung hängt zum Teil von der Wahl des Vorprofils Bildende Kunst und von der Teilnahme an der Bläsergruppe ab. Jede Schülerin und jeder Schüler kann normalerweise mindestens mit einer gewünschten Person in die Klasse kommen. Wir schauen auch nach einer ausgewogenen Mischung zwischen Mädchen und Jungs und danach, dass keine zu großen Gruppen in einer Klasse sind, die sich bereits von der Grundschule kennen. Es soll eine gute, neue Gemeinschaft entstehen.

Wir bieten Ganztagsangebote in offener Form an. Das bedeutet, dass die Familien sich ganz individuell für die verschiedenen Tage die Hausaufgabenbetreuungs- und AG-Angebote auswählen können. Die Anmeldung für ein Halbjahr ist dann allerdings verbindlich und die Teilnahme damit Pflicht.

In den fünften und sechsten Klassen haben wir zur Erleichterung des Übergangs einen schlanken Stundenplan mit nur einem, im Profil maximal 14-tägig zwei Nachmittagen. Ab Klasse 7 und in der Mittelstufe werden es mehr Stunden, da kann es schon auch vorkommen, dass es Wochen mit drei Nachmittagen gibt. In der Regel endet der Unterricht bei uns spätestens um 15:30 Uhr, da wir der Ansicht sind, dass man nicht mehr als 8 Unterrichtsstunden an einem Schultag verdauen kann.

Im Religionsunterricht für die Klassen 5 und 6 lernen evangelisch und katholisch getaufte Kinder gemeinsam in einer Lerngruppe. Es unterrichtet abwechselnd (im Wechsel entweder nach dem Halbjahr oder nach einem Schuljahr) eine evangelische und eine katholische Lehrkraft. Da im Religionsunterricht viel Augenmerk auf das soziale Lernen gelegt wird, fördert dieser gemeinsame Unterricht die Klassengemeinschaft. Der Religionsunterricht ist auch offen für Schülerinnen und Schüler anderer Konfessionen oder ohne Konfession, wenn sie die Teilnahme wünschen.

Wer an diesem Profil teilnimmt, sollte Freude am künstlerischen Gestalten haben und Lust darauf, sich mehr als normalerweise üblich mit Bildender Kunst zu befassen. Insgesamt haben die „Vorprofiler“ in den Klassenstufen 5-7 vier Stunden mehr Kunstunterricht als die anderen, nämlich durchgängig drei Wochenstunden in den drei Jahren. Die Nicht-Profiler haben 2-1-2 Stunden. In der Regel machen wir keinen Begabungstest. Sollte sich herausstellen, dass die Begabung oder Ausdauer doch nicht ausreicht, kann im Einzelfall ein Wechsel in die Nicht-Profilgruppe erfolgen.

Die Profilwahl findet in der siebten Klasse, in der Regel vor Ostern statt, nachdem es Informationsveranstaltungen für Schüler*innen und Eltern gab.

Nein, nach der siebten Klasse kann jedes Kind frei entscheiden, welches Profilfach passt. Schülerinnen und Schüler, die das Vorprofil nicht belegt haben, müssen eine Mappe mit Arbeiten vorlegen, wenn sie das Profil Kunst wählen wollen.

Zunächst einmal kümmern sich die Klassenlehrer darum, dass eine Ursachen-Analyse erfolgt. Es wird danach geschaut, dass die vorhandenen Fördermöglichkeiten ausgeschöpft werden. Wenn sich dadurch nichts verbessert, wird die Beratungslehrerin hinzugezogen. Wir versuchen im Gespräch mit allen Beteiligten das Bestmögliche zu erreichen. Wenn schließlich ein Schulwechsel unvermeidlich wird, unterstützen wir auch hierbei.

Wir pflegen eine Kultur des Hinschauens und ermutigen die Schüler, in Klassenlehrerstunden oder bei anderer Gelegenheit Bescheid zu geben, wenn sie sich nicht wohl fühlen, weil sie sich von anderen schlecht behandelt fühlen. Je nachdem, wie schwer das jeweilige Problem zu lösen ist, kümmern sich unsere Schülerstreitschlichter darum oder es werden schwierigere Fälle in Zusammenarbeit mit dem Schulsozialarbeiter oder der Beratungslehrerin angegangen. Wir haben die Erfahrung gemacht, dass wir im Umgang z.B. mit Mobbing sehr erfolgreich Veränderungen zum Besseren erreichen können, wenn die Sache systematisch angegangen wird.

Viele Schülerinnen und Schüler nehmen das Angebot wahr, in der Mensa der Schule ein warmes Essen zu essen. Das tiefgekühlt angelieferte Essen von der Firma apetito wird vor Ort „regeneriert“ und schmeckt fast wie frisch gekocht. Wer keine vollständige warme Mahlzeit essen mag, kann sich beim Bäcker mit einer Kleinigkeit eindecken, beim naheliegenden Lidl einen Snack kaufen oder zu einem der Imbisse spazieren, die es im Umfeld der Schule gibt. Manche essen auch Mitgebrachtes von zu Hause. 

Eine große Bedeutung! Wir wissen, dass Bewegung eine wichtige Rolle spielt für die Gesunderhaltung und auch fürs Lernen. Deshalb sorgen wir durch unsere Möglichkeiten zur Pausengestaltung und mit Initiativen wie den „Deskbikes“ (eine Art Ergometer im Klassenraum, den wir derzeit ausprobieren) für immer mehr Bewegungsmöglichkeiten. In den großen Pausen kann auf dem Bolzplatz gekickt werden, am Basketballkorb Basketball und an den Tischtennisplatten Ping Pong gespielt werden. Sportunterricht gibt es bei uns in der Kursstufe immer auch als Hauptfach, manchmal in Kooperation mit einem der beiden anderen Villinger Gymnasien. Wir haben durchgängig 3-stündigen, später 2-stündigen Sportunterricht für alle. Es gibt Sport-AGs wie Basketball und Klettern an der Schule. Unser neuer Sportplatzeröffnet Möglichkeiten für Unterricht, AGs und die Pausengestaltung.

Italien ist ein wichtiger Wirtschaftspartner für Deutschland, vor allem auch für Baden-Württemberg. Italienisch zu können kann sich für Studiengänge im kulturellen Bereich auszahlen, aber auch für Tätigkeiten in der Wirtschaft. Nicht zuletzt ist Italien ein wunderschönes Reiseziel. 

Der Bläser-Unterricht ist eine tolle Möglichkeit, zu moderaten Preisen ein Instrument zu lernen und in der Gruppe zu musizieren. Da der Musiklehrer Herr Jakob unsere Schul-Band zu einer BigBand aufbaut, ist die Bläsergruppe auch eine hervorragende Nachwuchs-Schmiede. 

Im Frühsommer gibt es normalerweise einen Instrumenten-Probier-Nachmittag, an dem die verschiedenen Blasmusikinstrumente (wie z.B. Saxophon, Querflöte, Posaune, Klarinette usw.) ausprobiert werden können und das ausgewählt werden kann, was einem am meisten zusagt. Nach diesem Nachmittag erfolgt auch die verbindliche Anmeldung zur Bläsergruppe. Jetzt in Zeiten von Corona mussten die Vorgehensweisen angepasst werden, wir geben die Bläsergruppe aber nicht auf und hoffen darauf, dass bald wieder wie zuvor miteinander musiziert werden kann.

In der siebten Klasse gibt es eine Wochenstunde (in der Regel alle zwei Wochen als Doppelstunde am Nachmittag), in der es nicht um das Lernen eines Fachs und auch nicht um Noten geht, sondern darum, in der Gruppe neue Erfahrungen zu machen, über sich und andere etwas zu lernen, eventuell auch der Umwelt oder anderen Menschen etwas Gutes zu tun. Welches Projekt angegangen wird, hängt immer von der Lehrkraft ab, die das Projekt anbietet. Zwei Beispiele: In einer Klasse wird über das Jahr die Durchführung eines Nachtorientierungslaufs vorbereitet, die Krönung ist dann die Nachtwanderung mit Übernachtung. Oder eine Klasse begibt sich auf die Spuren ihrer Vorfahren und lernt dabei viel darüber, wo die Familien herkommen, was sie von ihrer Herkunft mitbringen und lernen im gemeinsamen Abschluss bei einer Exkursion auch eine kulturelle Besonderheit unserer Region kennen.

Jeder Schüler und jede Schülerin wählt im Verlauf der siebten Klasse ein Profilfach. Dieses wird dann ab der achten Klasse als weiteres Hauptfach unterrichtet. Das GaH bietet insgesamt vier Profilfächer an:

1.) Bildende Kunst
2.) Italienisch
3.) NwT (Naturwissenschaft und Technik)
4.) IMP (Informatik-Mathematik-Physik)

Näheres zum Zuschnitt der einzelnen Fächer kann man hier erfahren.