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ZUSATZAUFFÜHRUNG

Theater-AG des Gymnasiums am Hoptbühl spielt Kästners „Klaus im Schrank“ noch einmal

An drei Terminen hat die Theater-AG das Publikum mit der Aufführung von Kästeners Stück begeistert. Nun gibt es im Rahmen der Schultheatertage am 11.02.2020 um 10.30 Uhr im Theater am Ring eine weitere Möglichkeit, "Klaus im Schrank" zu sehen.

Wie kam das Stück an?

„Wer Kinder hat, sollte auch Zeit für sie haben“ – eine Aussage, die man der heutigen Zeit zuordnen würde, die aber dem Theaterstück „Klaus im Schrank“ von Erich Kästner aus dem Jahre 1927 entnommen ist. Das neue Regieduo Kathrin Seuthe und Claudia Schmidt beweist gemeinsam mit 19 Mitgliedern der Theater-AG des Gymnasiums am Hoptbühl, dass die Botschaft Kästners auch über 80 Jahre später Gültigkeit hat.

Die Mutter -schön unterkühlt gespielt von Lena Lazarevic- möchte sich selbst verwirklichen und verbringt mehr Zeit mit ihrem Liebhaber als mit ihren Kindern. Der Vater (Cennet Oruk) ist als Bankdirektor mehr außer Haus als er am Familienleben teilhat. Klaus und Kläre -Arben Berisha und Nora Wenz verkörpern das Geschwisterpaar wunderbar authentisch und spielen routiniert und erfrischend- tut alles, um die Aufmerksamkeit seiner Eltern zu erlangen, doch erreichen sie dies erst, nachdem sie mittels eines wundersamen Schrankes die Rollen mit ihren Eltern getauscht haben. Nun müssen sie in einer Parallelwelt für einen Film des Komikers Jackie Coogan -von Anouk Steinmann selbstbewusst verkörpert- Szenen der Eltern nachspielen und umgekehrt. Den Eltern wird der Spiegel vorgehalten, die Sympathien des Zuschauers liegen auf Seiten der Kinder. Diese schaffen es schließlich, ihren Eltern vor Augen zu führen, was wichtig für ein liebevolles Familienleben ist.

So endet das Stück, umrahmt vom Bühnenbild, das von Fünftklässlern im Kunstunterricht von Kathrin Seuthe farbenfroh gestaltet wurde. Die Weihnachtsfestszene mit Flötenklang stimmt froh, da die drohende Scheidung der Eltern abgewendet werden konnte und einem frohen Weihnachtsfest nichts mehr im Wege steht.

Kathrin Seuthe und Claudia Schmidt schafften es, in nur drei Monaten eine Vielzahl an Neuzugängen aus den fünften Klassen in die Theater-AG aufzunehmen und geschickt einzubinden. Die Zuschauer erlebten drei  überzeugende Vorstellungen.

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