Entschuldigungsregelung

Krankmeldungen und Entschuldigungsregelung:

Im Krankheitsfall müssen Sie Ihr Kind am selben Tag, spätestens aber am zweiten Fehltag in der Schule krankmelden (telefonisch oder per Email). Am dritten Tag nach der Krankmeldung muss dem Klassenlehrer eine schriftliche Entschuldigung in Papierform vorgelegt werden. Nur eine solche schriftliche Entschuldigung gewährleistet, dass Ihr Kind entschuldigt ist. Nur dann wird auch eine versäumte Leistungsmessung nicht mit der Note 6 bewertet. Schulrechtlich gibt es hier keinen Ermessensspielraum. Die Termine sind einzuhalten (vgl. Auszug aus der Schulbesuchs- und Notenbildungsverodnung unten).

Beurlaubungen:

Beantragen Sie Beurlaubungen aus triftigem Grund so früh wie möglich schriftlich. Die Genehmigung für einzelne Stunden erfolgt durch den/die Fachlehrer/in, bis zu zwei Tagen durch den/die Klassenlehrer/in.
Bei mehr als zwei Unterrichtstagen und bei an Ferien angrenzenden Tagen muss der Antrag an die Schulleitung gestellt werden. Eine solche Genehmigung gilt als Entschuldigung. Wurde sie nicht erteilt, ist Ihr Kind unentschuldigt.


Grundlage

Wie das Entschuldigungsverfahren aussieht, regelt die Schulbesuchsverordnung:

§ 2, Verhinderung der Teilnahme

(1) Ist ein Schüler aus zwingenden Gründen (z. B. Krankheit) am Schulbesuch verhindert, ist dies der Schule unter Angabe des Grundes und der voraussichtlichen Dauer der Verhinderung unverzüglich mitzuteilen (Entschuldigungspflicht). Entschuldigungspflichtig sind für minderjährige Schüler die Erziehungsberechtigten und diejenigen, denen Erziehung oder Pflege eines Kindes anvertraut ist, volljährige Schüler für sich selbst. Die Entschuldigungspflicht ist spätestens am zweiten Tag der Verhinderung mündlich, fernmündlich, elektronisch oder schriftlich zu erfüllen. Im Falle elektronischer oder fernmündlicher Verständigung der Schule ist die schriftliche Mitteilung binnen drei Tagen nachzureichen.

(2) Bei einer Krankheitsdauer von mehr als zehn, bei Teilzeitschulen von mehr als drei Unterrichtstagen, kann der Klassenlehrer vom Entschuldigungspflichtigen die Vorlage eines ärztlichen Zeugnisses verlangen. Lassen sich bei auffällig häufigen Erkrankungen Zweifel an der Fähigkeit des Schülers, der Teilnahmepflicht gemäß § 1 nachzukommen, auf andere Weise nicht ausräumen, kann der Schulleiter vom Entschuldigungspflichtigen die Vorlage eines ärztlichen Zeugnisses verlangen. In diesen Fällen und unter den gleichen Voraussetzungen bei langen Erkrankungen kann der Schulleiter auch die Vorlage eines amtsärztlichen Zeugnisses verlangen.

Den Umgang mit unentschuldigtem Fehlen am Tag einer Leistungsmessung regelt die Notenbildungsverordnung:

§ 8, Klassenarbeiten und schriftliche Wiederholungsarbeiten

(5) Weigert sich ein Schüler, eine schriftliche Arbeit anzufertigen, oder versäumt er unentschuldigt die Anfertigung einer schriftlichen Arbeit, wird die Note "ungenügend" erteilt.

Quelle