"jugend debattiert" - erfolgreich

Seit 2015 führen wir an unserer Schule Klassen- und Schulwettbewerbe im Rahmen von „Jugend debattiert“ durch.

Letztes Jahr hat es der Abiturient David Reisle sogar geschafft, beim Regionalwettbewerb in Hinterzarten den zweiten Platz zu belegen und sich für das Landesfinale in Stuttgart zu qualifizieren. Die Sieger des Landesfinales qualifizieren sich für das Bundesfinale, welches unter der Schirmherrschaft des Bundespräsidenten jedes Jahr in Berlin ausgetragen wird. Bei „Jugend debattiert“ wird die mündliche Ausdrucksfähigkeit der Schülerinnen und Schüler trainiert, die im Leben, für die meisten Berufe und für das Studium von großer Bedeutung ist.

Bei einer Debatte stehen vier Kandidaten am Pult und beziehen zu einer Entscheidungsfrage, zum Beispiel „Sollen an den Schulen Bücher und Hefte durch Tablets ersetzt werden?“, Stellung. In einer „Eröffnungsrede“ muss jede/-r Teilnehmer/-in zur Entscheidungsfrage je nach Klassenstufe ein oder zwei Minuten Stellung beziehen und erklären, wie das realisiert werden soll. Im Rahmen der „Freien Aussprache“ haben die Teilnehmer/-innen die Möglichkeit Rückfragen zu stellen und ihren Standpunkt zu verdeutlichen. In der abschließenden „Schlussrede“ soll jede/-r Kandidat/-in ein einminütiges Resümee ziehen und die wesentlichen Argumente noch einmal zusammenfassen, die die jeweilige Position untermauern.

Die Klassenwettbewerbe ab Klassenstufe 8 sollten jeweils zu Beginn des Schuljahres bis zu den Weihnachtsferien durchgeführt werden. Im Januar treten dann die Klassenstufen 8 und 9 im Schulwettbewerb gegeneinander an sowie die Klassenstufen 10 bis 12. Die Sieger haben sich dann für den Regionalwettbewerb qualifiziert. Der Regionalwettbewerb findet Ende Januar in der Regel in Hinterzarten statt.  

Matthias Restorff

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Zuhören, nachdenken, mitreden - hier beim Schulentscheid


"Jugend debattiert"-Neuigkeiten

Villinger Schüler debattieren erstklassig

|   Deutsch

Zwei Sieger beim Regionalwettbewerb „Jugend debattiert“ in Hinterzarten

Philipp Grießhaber aus der 9a vom Gymnasium am Hoptbühl und Marlene Bast aus der Oberstufe der St. Ursula-Schulen konnten beim Regionalentscheid von „Jugend debattiert“ für den Südschwarzwald in ihren Altersgruppen einen Sieg erringen.

Am Gymnasium am Hoptbühl wird „Jugend debattiert“ von Lehrerinnen und Lehrern im Deutsch- und Gemeinschaftskunde-Unterricht praktiziert, um die Argumentations- und Ausdrucksfähigkeit der Schüler zu fördern. Zusätzlich wird seit September 2017 „Jugend debattiert“ auch als AG für besonders Begabte angeboten. Jedes Jahr finden Klassenentscheide und ein Schulwettbewerb statt. An den St. Ursula-Schulen wird dies in einer Arbeitsgemeinschaft erbracht. Karin Pollitt leistet diese Arbeit schon seit Jahren.

Beim Schulentscheid am GaH konnten sich die Zwölftklässlerinnen Hannah Stratmann und Lea Hamberger in der Altersgruppe II gegen ihre Mitschüler durchsetzen. In der Altersgruppe I reüssierten die Mittelstufenschüler Philipp Grießhaber und Jonas Müllhäuser. Gemeinsam durften sie am 5.2.2018 nach Hinterzarten reisen, um ihr Können beim Regionalwettbewerb Südschwarzwald unter Beweis zu stellen.

Nun kämpften sie mit Worten gegen Schulsieger aus anderen Gymnasien in der Region und lieferten herausragende Leistungen bei Debatten ab. Themen waren dabei unter anderem: ,,Sollen in öffentlichen Grünanlagen Sportgeräte für die Allgemeinheit aufgestellt werden?“ oder ,,Sollen in stark belasteten Großstädten Diesel-Fahrverbote erlassen werden?“.

Die Zwölftklässlerinnen Lea Hamberger und Hannah Stratmann konnten in der Altersgruppe der Stufen zehn bis zwölf nicht gegen Marlene Bast von den St. Ursula-Schulen und Sophie Grab vom „Birklehof“ bestehen. Trotzdem gewann die Enttäuschung nicht Oberhand, da noch spannende Debatten in der Altersgruppe der Siebt- bis Neuntklässler auf sie und das Publikum warteten.

Die Schüler Jonas Müllhäuser und Philipp Grießhaber zeigten jeweils erstklassige Leistungen und konnten durch das gekonnte Eingehen auf Argumente der Gegenseite, die Einbeziehung von historischen Hintergründen und Spontaneität in der freien Aussprache sowohl das Publikum von ihrer Meinung als auch die dreiköpfige Jury, bestehend aus zwei Schülern und einem Lehrer, von ihren Fähigkeiten überzeugen, sodass sie oben mitspielten und sich berechtigte Hoffnung auf das Weiterkommen in die nächste Runde machen konnten.

Als dann der Schulleiter der Schule Birklehof, in deren Räumen die Veranstaltung stattfand, das Ergebnis verkündete, hörten alle gespannt zu. Während sich Jonas Müllhäuser über den dritten Platz, also den ersten Nachrückerplatz, freuen durfte, konnte sich Philipp Grießhaber den ersten Platz sichern, der das Ticket für die Teilnahme am Landeswettbewerb, der am 13. April in Stuttgart stattfinden wird, bedeutete. Zudem darf er an einem dreitägigen Rhetorikseminar teilnehmen.

Matthias Restorff, organisierender Lehrer am GaH, war höchst zufrieden mit den Debatten und seinen Schützlingen: „Alle Debatten waren äußerst interessant, sodass es schon lohnenswert war, sie miterlebt zu haben. Allerdings freue ich mich natürlich besonders, Philipp Grießhaber auch nach Stuttgart begleiten zu dürfen. Und vielleicht kann er auch dort die Jury von seinen brillanten Fähigkeiten überzeugen.“

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Jonas Mühlhäuser (l.) und Philipp Grießhaber (r.) treten in unterschiedlichen Teams an.