Amerikanische Gäste, schmale Straßen und jede Menge Spezi

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Jubiläumsausgabe des Schüleraustauschs mit Cloquet

„Die Straßen in Deutschland sind etwas schmal. Und die Fahrer: scary.“ Zum Abschluss des diesjährigen Amerika-Austauschs erzählte Lehrerin Cara Jago mit einem Augenzwinkern, was ihre amerikanischen Austauschschülerinnen und Austauschschüler in Deutschland besonders überrascht hat. Neben dem Verkehr standen dabei auch Spezi, Döner, das deutsche Frühstück und das regelmäßige Lüften ganz oben auf der Liste. Ebenfalls ungewohnt: In Deutschland läuft man ziemlich viel zu Fuß, wie die Schülergruppe sie und ihre Kollegin Lindsey Doty wissen ließ.


Am Freitagabend ging der Austausch des GaH mit der Cloquet High School mit einer Abschiedsparty zu Ende. Zweieinhalb Wochen waren die amerikanischen Gäste in Villingen, zuvor bereits einige Tage in München. Die Gruppe aus Villingen hatte Minnesota bereits zu Schuljahresbeginn besucht. Seit 30 Jahren besteht der Austausch zwischen den beiden Schulen, der durch das German American Partnership Program (GAPP) gefördert wird.
 

Zur Welcome Party vor zweieinhalb Wochen erklärte Schulleiterin Simone Duelli-Meßmer, dass es ursprünglich ein Zufall gewesen sei, dass der Austausch überhaupt zustande kam. Dass dieser Zufall goldrichtig war, zeigte auch die neueste Ausgabe: Zweieinhalb Wochen lang lebten die amerikanischen Gäste in Gastfamilien, besuchten den Schulalltag am Hoptbühl-Gymnasium und tauchten in das Leben in Villingen und Umgebung ein.
Die beiden Organisatorinnen auf deutscher Seite, Jutta Schröder und Julia Gilga, zeigten sich glücklich über den gelungenen Ablauf und die vielen Unternehmungen in der großen Gruppe und innerhalb der Gastfamilien.

So wurden die Gäste im Rathaus persönlich vom Oberbürgermeister begrüßt, unternahmen Ausflüge nach Freiburg und in den Europa-Park und lernten gemeinsam mit ihren Gastfamilien den Bodensee, den Schwarzwald und auch das Elsass kennen.
Dabei konnten die Schülerinnen und Schüler Unterschiede, aber auch viele Gemeinsamkeiten zwischen den Kulturen entdecken. Vor allem aber entstanden neue Freundschaften, die hoffentlich weit über die gemeinsame Austauschzeit hinaus bestehen bleiben.
Hinter dem Austausch steht auf beiden Seiten viel Organisation und persönlicher Einsatz von Lehrkräften, Gastfamilien sowie Schülerinnen und Schülern.

Und wie Jutta Schröder bei der Abschiedsparty erklärte: „Am Ende merkt man immer, dass sich das Ganze sehr lohnt.“

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