Zwischenstand und nächste Schritte
Seit Jahresbeginn bietet das Hoptbühl-Gymnasium in den Pausen eine gesunde, ökologisch nachhaltige Verpflegung an. In den kommenden Wochen wird die Verkaufsvitrine im Schulkiosk so umgebaut, dass dort künftig auch nachhaltig produzierte Schulmaterialien angeboten werden können. Bislang wurden diese von Schülerinnen und Schülern aus einem mobilen Rollcontainer heraus verkauft. Betrieben wird der Kiosk von der GaH-Schülergenossenschaft.
Das Projekt wird von engagierten Mitgliedern der Schülergenossenschaft getragen. Unterstützt wird es durch den großen Einsatz von Lehrerin Heike Grüninger sowie durch die Deutsche Kinder- und Jugendstiftung und die forêt noire Stiftung als starke Partner.
In dieser Woche fand an der Schule ein Beratungstreffen mit den Partnern statt. Im Mittelpunkt standen eine Zwischenbilanz, persönliche Erfahrungen der Beteiligten sowie die Frage, wie organisatorische Abläufe künftig optimiert werden können. Stephanie Vogt und Marvin Hack, seit Kurzem für die forêt noire Stiftung tätig, lernten das Projekt vor Ort kennen. Begleitet wurden sie von Antonia Berger (Deutsche Kinder- und Jugendstiftung), die das Projekt von Beginn an unterstützt. Heike Grüninger betonte die starke Unterstützung durch die Stiftungen. Besonders beim Ideenlab Ende 2024 wurden Vorschläge des Schulteams gebündelt und in erste konkrete Planungen überführt. Bei der BNE Akademie in Berlin, bei der auch das Förderprogramm youstartN der Stiftung Bildung Partner der Schule war, wurden diese Planungen weiter konkretisiert. Darüber hinaus erhielt das Projekt Fördermittel zur Umgestaltung des Kiosks.
Für die kommenden Jahre formulierte Heike Grüninger ein klares Ziel: Die Schule strebt die Auszeichnung als Fairtrade-School an. Zunächst steht ein Generationenwechsel in der Schülergenossenschaft an, da die bisherigen Verantwortlichen im kommenden Jahr ihr Abitur ablegen. Geplant sind Gespräche mit der Baugenossenschaft Familienheim, die die Patenschaft übernommen hat. Zudem soll der Schulkiosk weiter ausgebaut und mit einer Eröffnungsveranstaltung offiziell vorgestellt werden.
Es gibt am GaH also viel zu tun – und viele, die‘s anpacken.
