USA-Austausch 2025/26
„Wir wollen hierbleiben!“ – diesen Satz hörte man von allen Teilnehmerinnen und Teilnehmern des diesjährigen USA-Austauschs, als es hieß, Abschied von den Gastfamilien zu nehmen. Auch dort flossen Tränen, und so mancher fragte wehmütig: „Can we keep them?“
Gleich zu Schuljahresbeginn waren 15 Zehnt- und Elftklässlerinnen und -klässler des Gymnasiums am Hoptbühl gemeinsam mit ihren Lehrerinnen Jutta Schröder und Julia Gilga nach Cloquet (Minnesota) gereist. Drei Wochen lang lebten sie bei Gastfamilien und tauchten – gefördert vom German American Partnership Program (GAPP) – in den amerikanischen Schulalltag und den „American Way of Life“ im Midwest ein.
Zum Start gab es einen zweitägigen Zwischenstopp in den Twin Cities Minneapolis und St. Paul. Nach dem langen Flug erkundete die Gruppe mit einem Guide die Sehenswürdigkeiten der Hauptstadtregion, besuchte die beeindruckende Mall of America, das größte Einkaufszentrum der USA, und ließ den Abend beim Bowling ausklingen.
In Cloquet wurden die Gäste mit einer herzlichen Willkommensfeier empfangen. Schnell fanden sich alle im Schulalltag der Cloquet High School zurecht. Besonders beeindruckt zeigten sich die deutschen Schülerinnen und Schüler von den vielfältigen Kursangeboten – von Holz- und Metallbearbeitung bis zu Collegekursen – und vom hohen Stellenwert des Sports im Schulleben.
Neben dem Unterricht standen zahlreiche gemeinsame Unternehmungen auf dem Programm. Beim „Cloquet Day“ im Rathaus begrüßte der Bürgermeister die Gruppe persönlich. Weitere Highlights waren der Besuch des Jay Cooke State Parks, das Fond du Lac Reservat mit spannenden Einblicken in die Kultur der Ojibwe sowie ein Ausflug in die Hafenstadt Duluth am Lake Superior.
Ein besonderes Erlebnis war die zweitägige Exkursion in den Norden Minnesotas – mit Stopps im Soudan Mine State Park sowie im Wolf Center und Bear Center in Ely. Die bereits herbstlich gefärbten Wälder und die Weite des Lake Superior hinterließen bleibende Eindrücke.
Auch in der Freizeit unternahmen die beiden Gruppen viel miteinander: Rafting, Lagerfeuer, Angeln, Wanderungen, Shoppingtouren in die „Mall of America“ oder einfach gemütliches Zusammensein.
Beim Abschiedsabend bedankten sich die deutschen Schülerinnen und Schüler mit einem bunten Buffet aus heimischen und internationalen Spezialitäten – von Käsespätzle über Kaiserschmarrn bis hin zu albanischen, russischen und italienischen Gerichten. Die Amerikaner waren begeistert!
Der Abschied fiel allen schwer, doch das Wiedersehen ist schon geplant: Im Juni nächsten Jahres wird die amerikanische Gruppe mit ihrer Lehrerin Cara Jago für drei Wochen nach Villingen kommen. Bis dahin heißt es: „See you soon!“
Jutta Schröder & Julia Gilga
