Gymnasium am Hoptbühl beim Regionalwettbewerb von „Jugend debattiert“ erfolgreich!

Tusk Wiest überzeugt auch in Hinterzarten
Während Tusk Wiest vom Gymnasium am Hoptbühl in der Altersstufe II (Klassen 10-12) den zweiten Platz beim Regionalwettbewerb von „Jugend debattiert“ für den Südschwarzwald erzielen konnte, gelang den St. Ursula-Schulen mit Finn Krebs (9Gb) und Samuel Kleijn (9Ga) in der Altersstufe I sogar ein Doppelsieg. Auf Platz 3 folgte dann Silia Leva (9b) vom Hoptbühl-Gymnasium.
Jährlich treten am privaten Internat und Gymnasium Birklehof in Hinterzarten Schülerinnen und Schüler aus der Region Südschwarzwald gegeneinander an. Der dortige Schulleiter Henrik Fass organisiert diesen Wettbewerb schon seit vielen Jahren für die Region „Südschwarzwald“. Bei dem auch als Unterrichtsmethode eingesetzten Format von „Jugend debattiert“ liefern sich vier Schülerinnen und Schüler eine Redeschlacht über eine Entscheidungsfrage, die nur mit „ja“ oder „nein“ beantwortet werden kann. Zum Beispiel: “Soll in unserer Gemeinde der Klimanotstand ausgerufen werden?“ Eine Jury bestehend aus Lehrkräften sowie Schülerinnen und Schülern beobachtet mit Argusaugen, wie diskutiert wird. Alle Beiträge werden nach den vier Kriterien Sachkenntnis, Ausdrucksvermögen, Gesprächsfähigkeit und Überzeugungskraft bewertet. Als Erstes leistet jede/-r teilnehmende Schüler/-in eine zweiminütige Eröffnungsrede, dann folgt eine zwölfminütige freie Aussprache und am Ende steht jedem einzelnen Debattanten nochmal eine Minute für die Schlussrede zu.
Während am Gymnasium am Hoptbühl jährlich Klassen- und Schulwettbewerbe im Format von „Jugend debattiert“ durchgeführt werden, um die mündliche Ausdrucksfähigkeit und das Selbstbewusstsein der Schülerinnen und Schüler zu stärken, wird diese Arbeit an den St. Ursula-Schulen vorwiegend in einer Arbeitsgemeinschaft geleistet. Karin Pollitt wird dabei seit Ende letzten Jahres von Verena Dahlem unterstützt. Am Gymnasium am Hoptbühl hingegen wird „Jugend debattiert“ von mehreren Lehrkräften im Deutsch-, Gemeinschaftskunde-, Wirtschafts- und Geschichts-Unterricht praktiziert, damit eine größere Menge von Schülerinnen und Schülern gefördert werden kann. Zusätzlich wird seit September 2017 „Jugend debattiert“ auch als AG für besonders Interessierte angeboten.
Am Valentinstag, dem 14. Februar 2020, war es in diesem Jahr wieder so weit. Die Schülerinnen und Schüler aus VS-Villingen kämpften mit Worten gegen Schulsieger aus dem Birklehof und dem Gymnasium Kenzingen und lieferten herausragende Leistungen bei Debatten zu Themen wie ,,Sollen Randalierern bei Sportveranstaltungen der Führerschein entzogen werden?“ oder ,,Sollen Windräder näher an Wohnsiedlungen errichtet werden dürfen?“ ab.
Aus den Jahrgangsstufen 10 bis 12 setzten sich Aaron Grieshaber vom Birklehof und Tusk Wiest vom Gymnasium am Hoptbühl als Gewinner durch. Im Wettbewerb der Klassen 8 bis 9 gewannen Finn Krebs und Samuel Kleijn von den St. Ursula-Schulen in Villingen-Schwenningen vor Silia Leva vom GaH, die sich mit dem Nachrücker-Platz zufrieden geben musste.
Mit ihrer Qualifikation für den Landeswettbewerb gewinnen die Erst- und Zweitplatzierten beider Altersgruppen ein mehrtägiges professionelles Rhetorik-Training, welches sie u.a. auf den folgenden Landeswettbewerb vorbereitet.
Matthias Restorff, organisierender Lehrer am GaH, war höchst zufrieden mit den Debatten und seinen Schützlingen: ,,Jugend debattiert ist ein hervorragendes Programm durch das junge Menschen die demokratische Debatte erleben und so ein tieferes Verständnis einer fairen, öffentlichen Auseinandersetzung gewinnen. Es ist schön zu sehen, wie die Schülerinnen und Schüler Selbstbewusstsein gewinnen. Sie lernen sich besser auszudrücken und frei vor anderen zu sprechen. Allerdings freue ich mich natürlich besonders, Tusk Wiest am 27. März auch nach Stuttgart zum Landesfinale begleiten zu dürfen. Und vielleicht kann er auch dort die Jury von seinen brillanten Fähigkeiten überzeugen.“